Innovative Getreidesortierung zur gezielten Qualitätsaufwertung von Partien

Frank Iftner · MIAG GmbH & BoMill

Redaktionell geglättete Mitschrift · Nicht am Ton geprüft · Sprecher automatisch erkannt oder redaktionell zugeordnet

Lokale MLX-Transkription, redaktionell nahe am Wortlaut geglättet. Originaltext verbindet unveränderte ASR-Segmente mit Zeilenumbrüchen; SHA-256 über UTF-8. Frank Iftner stellte sich selbst vor und wurde als alleiniger Vortragender bestätigt; Felix Bruckmann hat nicht mit vorgetragen. Diskussionsteilnehmer sind als Publikum geführt, Übergänge teils unsicher. Zahlen sind Vortrags- oder Beispielangaben, unklare Einheiten und Normen markiert. Aussagen zu Qualität, Leistung und Wirtschaftlichkeit vor Veröffentlichung anhand Originalaudio und Folien prüfen.

  1. Frank Iftner

    Mein Name ist Frank Iftner von MIAG, in Vertretung für BoMill aus Schweden. Wir stellen euch eine Maschine vor, die es nach unserer Kenntnis so bei keinem anderen Hersteller gibt. Ich beschreibe sie als Labormaschine in Industriegröße mit hohen Durchsatzleistungen. BoMill gibt es seit über 30 Jahren; das vorgestellte System existiert seit über 20 Jahren auf dem Papier und als Prototyp. Seit 2023 ist die Maschine serienreif und in ersten Mühlen und Mälzereien im Einsatz.

  2. Frank Iftner

    BoMill liefert die Maschine; MIAG kommt ins Spiel, wenn sie in eine Anlage eingebunden wird. Qualität und Ertrag unterscheiden sich von Jahr zu Jahr und von Feld zu Feld. Auch innerhalb einer Ähre gibt es Unterschiede, etwa beim Proteingehalt. Als Beispiel können die Werte zwischen 9,5 und 12,5 Prozent liegen. Wenn wir nur mit Durchschnittswerten arbeiten, werden diese Unterschiede bisher nicht berücksichtigt. Üblicherweise nehme ich ein Durchschnittsmuster der Getreidepartie,

  3. Frank Iftner

    etwa vom Lkw, Zug oder Schiff, und erhalte beispielsweise einen durchschnittlichen Proteinwert von elf Prozent. Auf dieser Grundlage wird die Charge eingelagert oder verarbeitet. BoMill wollte die Qualitätsunterschiede innerhalb einer Partie berücksichtigen. Als Beispiel nenne ich einzelne Werte zwischen 9,5 und 12 Prozent bei einem Durchschnitt von elf Prozent [unklar: Zahlenbeispiel rechnerisch beziehungsweise anhand Folie prüfen]. Bisher kennen wir mechanische Reinigung und optische Sortierung.

  4. Frank Iftner

    Bei der Farbauslese und mechanischen Reinigung sortieren wir nach Größe, Dichte, Form und Farbe und entfernen kleine Anteile von Verunreinigungen, je nach Maschine und Reinheit etwa ein bis fünf Prozent. Die BoMill InSight ist ein eigener, modularer Prozess: Sie sortiert eine Getreidecharge anhand des Proteingehalts auf Einzelkornbasis. Die kleinste Ausführung hat zwei Tonnen [unklar: Zeiteinheit]; eine entsprechende Größe steht draußen.

  5. Frank Iftner

    Es gibt Ausführungen bis 200 Tonnen [unklar: Zeiteinheit] für Hafenterminals. Für uns kommen eher Maschinen mit 15 oder 30 Tonnen [unklar: Zeiteinheit] infrage. Wir führen die Maschine regelmäßig vor Ort vor. Zunächst werden die Körner vereinzelt und positioniert, sodass sie einzeln in den Rutschen liegen.

  6. Frank Iftner

    Anschließend wird jedes Korn mit NIR-Transmissionstechnik analysiert und dafür bis zu 120-mal durchleuchtet. Luftdüsen in der Rutsche schleusen das Korn entsprechend der Einstellung aus oder lassen es durch. So entstehen zwei Partien mit unterschiedlichem Proteingehalt. Die gezeigte Sortiereinheit entspricht der Einheit draußen. Für Maschinen verschiedener Leistungsklassen werden diese Einheiten nebeneinandergeschaltet.

  7. Frank Iftner

    Bei einem 30-Tonnen-Modell kann das Gestell vollständig mit Einheiten bestückt werden. Ich kann aber zunächst beispielsweise vier Einheiten bestellen und später weitere nachrüsten. Die Maschine unterscheidet Körner mit niedrigerem und höherem Proteingehalt. Ich gebe einen Schwellenwert oder einen gewünschten Aussortieranteil vor,

  8. Frank Iftner

    zum Beispiel die 20 Prozent der Körner mit dem höchsten Proteingehalt. Aus einer Partie entstehen zwei Produkte; das Verhältnis kann auch 50 zu 50 sein und ist variabel. Die eigentlichen Sortiereinheiten geben keinen tatsächlichen Proteinwert aus. Sie vergleichen die Körner untereinander. Vereinfacht kann man sich eine Skala vorstellen:

  9. Frank Iftner

    Die Maschine ordnet ein Korn im Vergleich zu anderen beispielsweise bei zehn oder zwei ein und erkennt so relativ hohen oder niedrigen Proteingehalt, ohne den absoluten Gehalt jedes einzelnen Korns auszugeben. Für die Bestimmung des realen Proteingehalts gibt es am Auslauf zusätzlich Inline-NIR-Sensoren. Sie messen die beiden Produkte. Ich kann zum Beispiel für Auslauf B einen durchschnittlichen Proteingehalt von 13,5 Prozent vorgeben.

  10. Frank Iftner

    Die Maschine stellt den Schwellenwert dann automatisch so ein, dass am Auslauf B die gewünschte Spezifikation erreicht wird. Das nennen wir Automatic Protein Control, APC. Der Sensor kann an einem oder beiden Ausläufen sitzen. Die Sortiereinheiten vergleichen relativ und müssen nach unserer Darstellung nicht regelmäßig kalibriert werden. Die Auslaufüberwachung kann gelegentlich durch Abgleich mit dem Laborgerät nachjustiert werden.

  11. Frank Iftner

    Ich kann den Aufbau mit Personen im Saal vergleichen: Ich sortiere sie von klein nach groß, ohne ihre Körpergröße zu kennen. Das entspricht der relativen Sortierung der Körner nach Proteingehalt. Erst die NIR-Messung am Auslauf ermittelt den Wert der entstandenen Partie.

  12. Frank Iftner

    Wenn ich aus der Reihe etwa die größten 20 Prozent abtrenne, misst die APC-Einheit die resultierende Gruppe. Übertragen auf das Getreide kann ich damit den durchschnittlichen Proteingehalt der aussortierten Partie bestimmen. Die Maschine ist nicht für jeden Betrieb geeignet. Anwendungen sind die Aufwertung oder teilweise Ersetzung höherwertiger Weizen und die Rückgewinnung von Getreide aus Chargen außerhalb der Spezifikation.

  13. Frank Iftner

    Ich kann Partien annehmen und nachträglich aufwerten, um die für Mehl oder Malz benötigte Qualität bereitzustellen. Seit 2023 ist die Maschine im Markt; zunächst wurde sie bei größeren Gruppen eingesetzt. Nach meiner Darstellung laufen bei einer europäischen Mühlengruppe in Deutschland drei Maschinen. Ich nenne weitere Einsätze im skandinavischen Landhandel, in der Mälzerei und Brauindustrie [unklar: einzelne Unternehmens- und Ortsnamen].

  14. Frank Iftner

    Auch in Saudi-Arabien sind Maschinen nach meiner Darstellung im Einsatz. Die gezeigte 30-Tonnen-Konfiguration ist eine Weiterentwicklung der früheren 15-Tonnen-Ausführung; zusätzliche Einheiten füllen freie Plätze im Gestell. Ich kann mit kleinerer Leistung beginnen und nachrüsten. Es gibt auch eine 200-Tonnen-Ausführung für Hafenterminals im Container [unklar: Zeiteinheit bei 200 Tonnen].

  15. Frank Iftner

    Die kleine Ausführung mit zwei Tonnen [unklar: Zeiteinheit] eignet sich für Spezialanwendungen. Die Maschine benötigt Strom, Druckluft und Aspiration. Der Druckluftverbrauch hängt stark vom Ausschleusanteil ab. Während wir beim Farbausleser beispielsweise bis zu fünf Prozent ausschleusen, sprechen wir hier auch über bis zu 50 Prozent. Bei der 30-Tonnen-Maschine

  16. Frank Iftner

    nennen wir bei 50 Prozent Ausschleusung 9.500 Liter Druckluft pro Minute und bei zehn Prozent 1.900 Liter pro Minute. Druckluft ist ein wesentlicher Faktor. Die Leistungsaufnahme wird mit sieben Kilowattstunden [unklar: Leistungs- oder Energieeinheit und Bezugszeit] bei 50 Prozent Ausschleusung angegeben; Kompressor und Peripherie kommen hinzu. Für die Aspiration nenne ich etwa 20 Kubik [unklar: Volumenstrom und Zeiteinheit]. Die Maschine kommuniziert über Profinet und ist für Fernwartung vorbereitet.

  17. Frank Iftner

    Sie ist nach unserer Darstellung für Zone 22 zugelassen [unklar: genauer Zulassungsumfang]. Die Sortierung ist meist ein eigener Prozess neben der Reinigung oder Annahme. Die Maschine kann direkt aus einem Silo oder einem Pufferbehälter beschickt werden. Für die volle Leistung der Dosierwalzen soll der Einlauf vollständig gefüllt sein. Alternativ kann sie über eine Überlauflösung in einen bestehenden Prozess eingebunden werden:

  18. Frank Iftner

    Überschüssiges Produkt läuft an der Maschine vorbei. Auch eine Bypasslösung ist möglich. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von der Anlage ab. Aus meiner Sicht besonders geeignet: Die Maschine wird aus einem Silo gespeist und oberhalb von zwei Silos aufgestellt, in die die beiden Produkte laufen. Oder sie steht unter einem Silo und die Produkte werden anschließend in Silos gefördert. Möglich ist auch die Einbindung im Reinigungsbereich, wenn Fördertechnik vorhanden ist,

  19. Frank Iftner

    oder vor den Netzzellen. Nach den Netzzellen empfehle ich die Sortierung nicht, weil dadurch die Netzzeit durcheinandergerät. Die Einbindung hängt von Fördertechnik und vorhandener Peripherie ab. Ein Anwendungsbeispiel: In vielen Mühlen ist der Rohstoff Weizen der größte Kostenfaktor. Ich nenne außerdem ungefähr acht Prozent Energie und zwölf Prozent für weitere Kosten wie Wartung und Personal [unklar: Bezugsbasis].

  20. Frank Iftner

    Die Mühle muss trotz schwankender Rohstoffpreise und Verfügbarkeit die gewünschte Endproduktqualität bereitstellen. Ich sehe eine abnehmende Verfügbarkeit lokal produzierten Premiumweizens und bringe das unter anderem mit der Düngeverordnung in Verbindung. In meinem Beispiel wird Standardweizen mit durchschnittlich zwölf Prozent Protein sortiert. Daraus entstehen 67 Prozent der Partie mit 11,5 Prozent Protein

  21. Frank Iftner

    und 33 Prozent mit 13 Prozent Protein. Das sind Beispielwerte: Aus einer Partie mit zwölf Prozent entstehen eine proteinärmere und eine proteinreichere Partie. Die 11,5-Prozent-Partie kann für Handels- oder Keksmehle verwendet werden. Einen Teil des Premiumweizens kann ich durch den aufgewerteten Weizen ersetzen: Wenn die bisherige Mischung 25 Prozent Premium- und 75 Prozent Standardweizen enthält, ersetze ich beispielsweise 15 Prozentpunkte der Mischung durch aufgewerteten Weizen.

  22. Frank Iftner

    Dann bleiben zehn Prozent Premiumweizen. Auch einschließlich der Sortierkosten kann die Mischung günstiger sein. Ich nenne durchschnittlich 1,50 bis zwei Euro Sortierkosten [unklar: Bezugsmenge]. Die Wirtschaftlichkeit rechnen wir für jeden Kunden individuell. Als Beispiel nehme ich 6.000 Arbeitsstunden pro Jahr und 45.000 Tonnen Getreide, die durch die Sortiermaschine laufen.

  23. Frank Iftner

    Für eine Maschine mit 7,5 Tonnen Leistung [unklar: Zeiteinheit] nenne ich rund 340.000 Euro Anschaffungskosten. Energie, Fördertechnik, Silotechnik, mechanische Installation und Automation müssen zusätzlich berücksichtigt werden. Im Beispiel beträgt die gesamte Investition rund eine halbe Million Euro. Die Tabelle zeigt unterschiedliche Amortisationszeiten.

  24. Frank Iftner

    In der Tabelle steht links der Anteil des aussortierten proteinreicheren Weizens, beispielsweise 30 Prozent der 45.000 Tonnen. Oben stehen Preisunterschiede zwischen Standard- und Premiumweizen, zum Beispiel fünf, zehn und 20 Euro [unklar: Bezugsmenge]. Die Tabellenwerte geben an, nach wie vielen Jahren sich der gesamte Aufbau rechnet. Wir bleiben im Beispiel bei 30 Prozent.

  25. Frank Iftner

    Bei fünf Euro Preisunterschied nennt das Beispiel elf Jahre; bei zehn Euro 4,4 Jahre. Kunden nennen uns häufig etwa fünf Jahre als Ziel für die Amortisation. Wenn mehr höherwertiger Weizen aussortiert werden kann, verbessert sich die Rechnung. Ebenso kann ein größerer Preisunterschied die Amortisation beschleunigen. Die Werte gelten nur für die jeweiligen Annahmen.

  26. Frank Iftner

    Bei 30 Prozent Aussortierung und zehn Euro Preisunterschied nenne ich rund vier Jahre. Der Einsatz wird nicht jedes Jahr gleich aussehen, weil Ernten und Qualitäten schwanken. Der Müller muss darauf achten, dass sich die Mehleigenschaften durch die Zumischung nicht verschlechtern und die proteinärmere Partie noch sinnvoll genutzt werden kann. Künftig könnten dafür auch KI-Lösungen unterstützen.

  27. Frank Iftner

    Ich könnte einer KI die vorhandenen Weizensorten nennen und berechnen lassen, welche Partie sinnvoll sortiert wird, damit die gewünschte Endproduktqualität erhalten bleibt. Wir können die Maschine am Stand oder bei Interessenten vor Ort mit ihrem eigenen Produkt testen und im Labor prüfen, was ausgeschleust werden kann und wo die Leistungsgrenzen liegen. Ich stehe für Fragen zur Verfügung.

  28. Publikum

    Bei Braugerste sind Proteingrenzen relevant. Beim Weizen sagt der Proteingehalt allein aber noch nicht alles. Ich kann schmäch­tige Körner mit hohem NIR-Wert haben, die zu wenig kleberbildendes Eiweiß besitzen. Muss das nicht mit einer weiteren Untersuchung kombiniert werden, um das kleberbildende Eiweiß abzubilden? Sonst könnte beim Handel aus Versehen eine andere Weizenqualität entstehen.

  29. Frank Iftner

    Das ist klar: Der Proteingehalt allein sagt zunächst nichts über die Qualität aus. Die normalen Laboruntersuchungen gehören weiterhin dazu. Der Müller muss prüfen, wie viel aufgewerteten Weizen er zumischen kann, ohne die Qualität des Endprodukts zu verschlechtern. Das eine geht nicht ohne das andere.

  30. Publikum

    Ein Upgrade von A-Weizen bedeutet noch nicht automatisch eine andere Premiumqualität. Das muss auch backtechnisch betrachtet werden. Wir haben bereits Versuche gemacht; vielleicht wäre das auch etwas für das MRI.

  31. Frank Iftner

    Wir sind offen dafür. Mit der Müllerschule ist im nächsten Jahr eine Zusammenarbeit geplant, um diese Auswirkungen weiter zu untersuchen.

  32. Publikum

    Ein weiterer Aspekt: In einem Verbundsystem laufen die Märkte für proteinärmere und proteinreichere Partien nicht unbedingt parallel. Man braucht möglicherweise zusätzliche Zellen und Abförderungen. Ich glaube, die Investitionskalkulation müsste entsprechend angepasst werden.

  33. Frank Iftner

    Diese Investitionsrechnung sieht bei jedem Kunden anders aus. Ein großer Baustein ist die Einbindung. Wenn Fördertechnik vorhanden ist, ergeben sich andere Werte, als wenn im ungünstigsten Fall noch Silos gebaut werden müssen. Deshalb sollte man das Beispiel mit Vorsicht betrachten. Wir rechnen das gerne für jeden Kunden separat.

  34. Publikum

    Die Kosten sind erheblich. Wie viele Jahre könnte ich dafür Aufmischweizen kaufen? Ist es vielleicht besser, gleich den passenden Weizen einzukaufen?

  35. Frank Iftner

    Genau das soll die ROI-Berechnung zeigen: Ich vergleiche das bisherige Einkaufsverhalten mit dem Kauf des Systems und errechne unter den jeweiligen Annahmen die Amortisationszeit.

  36. Publikum (Sprecherwechsel nicht sicher zugeordnet)

    Für eine kleine Mühle kann die Investition unerschwinglich sein; für Spezialanwendungen mag sie sinnvoll sein. Wie sind die beiden entstehenden Weizenpartien wirtschaftlich einzuordnen?

  37. Frank Iftner

    Es gibt auch den umgekehrten Anwendungsfall. Manche Regionen brauchen proteinarmen Weizen, etwa für Keksmehl. Dort kann die Maschine aus proteinreicherem Weizen eine proteinärmere Partie heraussortieren. Es gibt also beide Richtungen.

  38. Publikum

    Innovationen sind interessant, aber man muss ihre Einsatzmöglichkeiten wirtschaftlich einordnen können.

  39. Publikum und Frank Iftner (Sprecherwechsel nicht sicher zugeordnet)

    Müssen wir davon ausgehen, dass Händler den Weizen bereits vorher sortieren? Die Containerlösung könnte an einem Hafen stehen; künftig bekämen Mühlen möglicherweise vorsortierten Weizen. Was würde dieser dann kosten? [Sprecherwechsel innerhalb der Diskussion nicht sicher zugeordnet.]

  40. Frank Iftner

    Den Preis müssen Sie mit dem Landhändler ausmachen.

Ende des aufgezeichneten Texts bei 33:26.

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