Befallsunabhängige Dauerbeköderung vor dem Aus

Ellen Schäfer · Hentschke + Sawatzki, Neumünster

Redaktionell geglättete Mitschrift · Nicht am Ton geprüft · Sprecher automatisch erkannt oder redaktionell zugeordnet

Sprecher wurden soweit möglich redaktionell zugeordnet; übrige Nummern und Zeitmarken gelten nur für diese Aufnahme. Die Aufnahme beginnt mit dem Ende der Begrüßung; der vorherige Anfang ist nicht aufgenommen. Öffentlicher Vortrag und fachliche Fragerunde; nicht fachliche Polemik, reine Scherze und anschließender Vortrag ausgelassen. Sprecherrollen aus Programm, Vortrag und Gesprächsübergängen abgeleitet. Fristen, Sachkunde- und Kontrollangaben geben den Vortragsstand wieder und sind keine unabhängig geprüfte Rechtsauskunft; maßgeblich sind jeweilige Zulassung und Anwendungsbestimmungen. Die Ausführungen zu gegenseitiger Anerkennung und ausländischen Zulassungsauflagen sind Sprecherangaben und unabhängig zu prüfen.

  1. Ellen Schäfer

    In den letzten zwei Jahren habe ich angekündigt, dass sich bei der Nagerbekämpfung mit Rodentiziden etwas ändert. Nun sind wir mittendrin: Die befallsunabhängige Dauerbeköderung steht vor dem Aus. Ich möchte erläutern, welche Auswirkungen das hat und welche Möglichkeiten bleiben. In diesem Sommer wurden die ersten Rodentizide in Deutschland neu zugelassen; die befallsunabhängige Dauerbeköderung wird dabei nicht mehr zur Verfügung stehen.

  2. Ellen Schäfer

    Bestehende Produkte ohne neue Zulassung dürfen weiter verwendet werden. Sie können noch bis Dezember dieses Jahres vertrieben und bis zum Sommer nächsten Jahres aufgebraucht werden.

  3. Ellen Schäfer

    Was war beziehungsweise ist die befallsunabhängige Dauerbeköderung? Im Moment dürfen wir sie noch durchführen.

  4. Ellen Schäfer

    Es geht darum,

  5. Ellen Schäfer

    an und in Gebäuden dauerhaft Köder auszubringen, um gelegentlich auftauchende Nager möglichst vor dem Gebäude abzufangen. Dafür wurden gerinnungshemmende Köder eingesetzt, damit weniger Tiere in Innenbereiche gelangen. Diese vorbeugende Dauermaßnahme durfte bereits bisher nur durchgeführt werden, wenn ein Schädlingsbekämpfer eine objektbezogene Gefahrenanalyse erstellt und das Befallsrisiko sowie Gefahren für Gesundheit und Anlagen dargelegt hatte.

  6. Ellen Schäfer

    Warum verschärft die Behörde die Vorgaben? Antikoagulante Köderwirkstoffe sind PBT-Stoffe: persistent,

  7. Ellen Schäfer

    also schwer abbaubar, bioakkumulierend,

  8. Ellen Schäfer

    sie reichern sich also in der Nahrungskette an und sind giftig. Weil es kaum Alternativen gibt, dürfen Köder dennoch unter Risikominderungsmaßnahmen zugelassen werden. Die Auflagen regeln, was und wie angewendet werden darf. Dazu gehören Beschränkungen

  9. Ellen Schäfer

    bei der Anwendung, Vorgaben dazu, wer die Mittel einsetzen darf, und technische Anforderungen, etwa an Köderstationen.

  10. Ellen Schäfer

    Ab dem nächsten Jahr soll eine neue Risikominderungsmaßnahme die aquatische Umwelt stärker schützen. Köder sollen nicht mehr direkt in den Kanal eingelegt werden; stattdessen sind Köderschutzstationen zu benutzen. Künftig soll nur noch geschultes Personal Zugang zu antikoagulanten Rodentiziden haben: Schädlingsbekämpfer und Pflanzenschutz-Sachkundige, etwa Landwirte oder im Vorratsschutz Tätige, die mit der bisherigen Sachkunde voraussichtlich noch bis 2030 beziehen und anwenden dürfen. Ein weiterer Bereich betrifft Sie wahrscheinlich:

  11. Ellen Schäfer

    Wer beruflich Nager bekämpft, braucht Sachkunde. Viele haben den früheren eintägigen Nachweis. Bis 2027 benötigen sie eine neue Sachkunde einschließlich Gefahrstoffverordnung: Teilsachkunde Nagerbekämpfung und Tierschutzsachkunde in einem dreitägigen Lehrgang.

  12. Ellen Schäfer

    Dazu kann ich Unterlagen bereitstellen. Im Privatbereich sind diese Köder nicht mehr zugelassen. Im Baumarkt waren Köder mit gerinnungshemmenden Wirkstoffen seit April nicht mehr erhältlich.

  13. Ellen Schäfer

    Ich meine den regulierten Baumarktverkauf. Bis zum 22. Oktober hätten diese Köder im Privatbereich aufgebraucht sein müssen.

  14. Ellen Schäfer

    Wer seine Sachkunde vor 2021 erworben hat, muss bis zum nächsten Sommer eine neue machen, um die Köder weiter beziehen und anwenden zu können.

  15. Ellen Schäfer

    Auch die Person, die die Ware bestellt, wird nach einem Sachkundenachweis gefragt und muss ihn einreichen.

  16. Ellen Schäfer

    Die größte Umstellung ist: Wirkstoffhaltige Köder sollen künftig nur noch nach nachgewiesenem Befall eingesetzt werden. Damit entfällt die prophylaktische Dauerbeköderung. Man muss wissen, welche Möglichkeiten zum Nachweis eines Befalls zur Verfügung stehen.

  17. Ellen Schäfer

    Giftköder zur Bekämpfung bleiben möglich. Wichtig ist, einen Befall möglichst früh

  18. Ellen Schäfer

    festzustellen. Befallsmerkmale oder Fraß an Monitoringködern können einen Befall nachweisen. Je früher er erkannt wird, desto früher kann die Bekämpfung beginnen und desto kleiner ist hoffentlich die Zahl der zu bekämpfenden Nager.

  19. Ellen Schäfer

    Hinweise sind Kot-, Fraß- und Schleifspuren oder Sichtungen von Mäusen und Ratten. IFS-zertifizierte Betriebe haben meist bereits ein Monitoringsystem,

  20. Ellen Schäfer

    das künftig mit wirkstofffreien Monitoringködern arbeiten muss. Auch Schlagfallen sind möglich,

  21. Ellen Schäfer

    ebenso Bewegungsmelder oder Kameras in Depots. Mäuse können etwa in Zwischendecken auftreten oder Bürstenleisten durchfressen. Kotspuren sind nach wie vor das eindeutigste Merkmal. Man muss aber wissen, wann zuletzt gereinigt wurde, um alte und neue Spuren einzuordnen.

  22. Ellen Schäfer

    Zur Befallserkennung können wirkstofffreie Monitoringköder in bestehenden klassischen Köderdepots eingesetzt werden.

  23. Ellen Schäfer

    Bei der Kontrolle sieht man beispielsweise Fraß oder Kot im Depot. Die Befallserkenntnis kommt mit der Kontrolle,

  24. Ellen Schäfer

    und bestehende Köderstationen können weiter genutzt werden. Zwischen zwei Kontrollen kann aber ein Befall unbemerkt entstehen. Deshalb gibt es unter anderem

  25. Ellen Schäfer

    Köderwaagensysteme,

  26. Ellen Schäfer

    die in Echtzeit den Befall messen und zeigen, was abgefressen wurde. Herr Deuscher geht im nächsten Vortrag näher auf das System ein.

  27. Ellen Schäfer

    Mit einer Köderwaage sieht man in der Dokumentation, wie viel Köder verbleibt und wie schnell er gefressen wird. Es gibt keine gesetzlich vorgegebenen Reaktionszeiten, aber diese sollten Betriebe selbst festlegen: In sensiblen Bereichen kann schon wenig Fraß eine Reaktion erfordern, anderswo können andere Schwellenwerte sinnvoll sein.

  28. Ellen Schäfer

    Schlagfallen fangen jeweils nur eine Maus und müssen täglich kontrolliert werden. Für den beruflichen Einsatz benötigen Sie eine Sachkunde zum Töten von Wirbeltieren; im Privatbereich darf man Schlagfallen ohne diesen Nachweis einsetzen.

  29. Ellen Schäfer

    Beim beruflichen Einsatz wird bereits das Spannen der Falle als Tötungsabsicht ausgelegt.

  30. Ellen Schäfer

    Eine gefangene Maus zeigt einen Befall an. Ob weitere Tiere vorhanden sind, muss gegebenenfalls mit einem erweiterten System festgestellt werden. Wenn Köder nicht angenommen werden, kann in bestimmten Bereichen auch ein bei den Mäusen beliebtes Futtermittel als Lockstoff in der Falle dienen.

  31. Ellen Schäfer

    Gespannte Schlagfallen müssen täglich kontrolliert werden, auch an Wochenenden und Feiertagen, spätestens nach 24 Stunden.

  32. Ellen Schäfer

    Digitale Schlagfallensysteme können beispielsweise unterscheiden, ob ein Fang vorliegt oder die Falle durch Anstoßen ausgelöst wurde. Bei manchen Rattenfallen lässt sich die Reaktion auf Mäuse einstellen. Andere Systeme können aus der Ferne so eingestellt werden, dass sie am Wochenende nicht auslösen. Bei solchen Systemen haben wir

  33. Ellen Schäfer

    kontinuierliche Überwachung. Auch digital muss man nach einer Auslösung spätestens innerhalb von 24 Stunden vor Ort sein und das Tier entfernen. Das sollte dokumentiert werden. Beim Monitoring lassen sich Köderstationen und Schlagfallen je nach Bereich kombinieren.

  34. Ellen Schäfer

    Wenn das Monitoring

  35. Ellen Schäfer

    einen Befall festgestellt hat,

  36. Ellen Schäfer

    beginnt die Bekämpfung. Antikoagulante Rodentizide sind dafür nach wie vor eine häufig genutzte Variante.

  37. Ellen Schäfer

    Sie sind bewährt. Schlagfallen können funktionieren, sind aber nicht überall erfolgreich; das System muss zur Lage und zum Verhalten der Tiere passen. Vor einer Bekämpfung mit wirkstoffhaltigen Rodentiziden muss man überlegen,

  38. Ellen Schäfer

    ob Mäuse oder Ratten betroffen sind und ob sie sich innen oder außen aufhalten. Unser Produkt Tox Shock Portion darf beispielsweise nicht außen und nicht gegen Ratten eingesetzt werden, sondern bei Mäusen im Innenbereich. Die jeweilige Köderzulassung ist zu beachten.

  39. Ellen Schäfer

    Vor Beginn der Bekämpfung sollte man den Befallsbereich betrachten und entscheiden, ob

  40. Ellen Schäfer

    zusätzliche Fallen erforderlich sind. Monitoringstellen stehen dort, wo man den Eintritt vermutet; bei einem tatsächlichen Befall kann eine engere Platzierung nötig sein, insbesondere bei Mäusen mit kleinerem Aktionsradius.

  41. Ellen Schäfer

    Dann wird der Monitoringköder durch einen wirkstoffhaltigen Köder ersetzt.

  42. Ellen Schäfer

    Nach 35 Tagen sollte die Bekämpfung erledigt sein. Besteht weiter Befall, dürfen die Köder weiter benutzt werden, aber der Grund muss dargelegt werden, etwa weiterer Zulauf oder ein noch nicht ausgetauschtes Tor.

  43. Ellen Schäfer

    Bei der Bekämpfung ist wöchentlich zu kontrollieren; die erste Nachkontrolle soll nach fünf Tagen erfolgen. Bekämpft und kontrolliert wird bis zur Tilgung. Diese liegt in der Regel vor, wenn zweimal kein Fraß festgestellt wird und keine Befallsmerkmale mehr vorhanden sind. Danach dürfen wirkstoffhaltige Köder nicht liegen bleiben; es wird wieder auf wirkstofffreie Monitoringköder umgestellt.

  44. Ellen Schäfer

    Bei digitaler Überwachung

  45. Ellen Schäfer

    hat sich die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im September geäußert: Trotz permanenter Überwachung des Bekämpfungsköders soll eine sachkundige Person wöchentlich nachkontrollieren. Ob das so bleibt, wird sich zeigen. Das ist im Moment der Stand, auch bei Köderwaagensystemen.

  46. Ellen Schäfer

    Wir hoffen, dass sich daran noch etwas ändert.

  47. Ellen Schäfer

    Bei Schlagfallen ist im Monitoring, während der Bekämpfung und bis zur Tilgung täglich zu kontrollieren. Bei digitaler Überwachung

  48. Ellen Schäfer

    entfällt der tägliche Gang zur Falle; nach einer Meldung muss innerhalb von 24 Stunden reagiert werden.

  49. Ellen Schäfer

    Betriebe können entscheiden, wer Monitoring und Bekämpfung übernimmt.

  50. Ellen Schäfer

    Bei Eigenregie braucht man geschulte Mitarbeitende, wirkstofffreies und gegebenenfalls wirkstoffhaltiges Ködermaterial sowie ausreichend Arbeitszeit und Vertretung, damit Monitoring und Bekämpfung dokumentiert durchgeführt werden können.

  51. Ellen Schäfer

    Ein Schädlingsbekämpfer kann das Monitoring klassisch oder digital übernehmen und müsste im Bekämpfungsfall ebenfalls wöchentlich kontrollieren. Es gibt Mischformen: Der Dienstleister kontrolliert monatlich, und bei Befall führt ein geschulter eigener Mitarbeiter die wöchentlichen Bekämpfungskontrollen durch.

  52. Ellen Schäfer

    Andere Mischformen sind möglich, etwa externes Monitoring und Bekämpfung bei zusätzlich selbst kontrollierten Schlagfallen. Welche Lösung passt, ist eine Kalkulationsfrage und hängt von den Problemen vor Ort ab.

  53. Ellen Schäfer

    Am wichtigsten ist, Befall zu verhindern oder möglichst früh zu erkennen. Dazu gehören Reinigung innen und außen, kurz gehaltenes Grün mit Abstand zum Gebäude, damit Erd- und Laufspuren erkennbar sind, sowie regelmäßige Kontrollen der Bausubstanz und möglicher Zugänge. Wenn man weiß, wann zuletzt gereinigt wurde, lassen sich neue Kotspuren besser einordnen.

  54. Ellen Schäfer

    Die Wareneingangskontrolle muss gegebenenfalls intensiviert werden. Bei Lagerbegehungen sollte man auf Kot, Fraßspuren, andere Hinweise oder tote Tiere achten.

  55. Ellen Schäfer

    Türen und Tore sollten geschlossen bleiben. Wo sie zeitweise offen stehen, ist Monitoring besonders wichtig.

  56. Ellen Schäfer

    So erhält man einen Überblick über den Befallsstatus, die Möglichkeiten der Überwachung sowie Beginn, Ende und Tilgung der Bekämpfung.

  57. Ellen Schäfer

    Damit können Risikominderungsmaßnahmen eingehalten und Nager gezielt bekämpft werden.

  58. Ellen Schäfer

    Bei Rückfragen helfen wir gerne weiter. Vielen Dank.

  59. Moderation

    Vielen Dank, Frau Schäfer.

  60. Moderation

    Warum kann man nicht mit einem wirkstoffhaltigen Köder auch überwachen? Sobald er angefressen wird, wirkt er bereits.

  61. Moderation

    Dann hat man schon eine Wirkung, wenn der Köder angefressen ist.

  62. Ellen Schäfer

    Mit Befallsköder meinen Sie einen wirkstoffhaltigen Köder?

  63. Moderation

    Genau.

  64. Ellen Schäfer

    Nach dem Fraß stirbt das Tier je nach Fall nach drei, vier oder fünf Tagen.

  65. Moderation

    So muss ich erst die Brut hochziehen und dann mit der dreifachen Menge nacharbeiten, damit ich den Befall wieder wegbekomme.

  66. Ellen Schäfer

    Deshalb sollte das Monitoring engmaschiger sein, etwa mit digitalen Systemen, die Fraßmengen auch zwischen üblichen Kontrollterminen anzeigen. Die Behörde geht eigentlich davon aus, dass antikoagulante Köder nicht zulassungsfähig sind. Es geht um Umwelt- und Gesundheitsgefahren.

  67. Ellen Schäfer

    Aber es gibt keine Alternative.

  68. Moderation

    Die essen doch aber die Mäuse nicht. [Bezug von „die“ im Original unklar.]

  69. Ellen Schäfer

    Greifvögel fressen Mäuse; der Wirkstoff reichert sich in der Nahrungskette an. Das ist die Argumentation der Behörde. Viele Institutionen, darunter Lebensmittelkontrolleure, kritisieren die Änderungen.

  70. Ellen Schäfer

    Wir hoffen noch auf Änderungen, aber im Moment sieht es schwierig aus.

  71. Moderation

    Ein Greifvogel greift keine tote Maus; er braucht sie lebendig.

  72. Ellen Schäfer

    Es geht um bereits vergiftete, aber noch lebende Tiere. Antikoagulante hemmen die Blutgerinnung; die Wirkung tritt verzögert ein. Die Tiere können noch mehrere Tage herumlaufen und werden später langsamer. Die Behörde verweist auf belastete Greifvögel.

  73. Moderation

    Das stimmt nicht.

  74. Ellen Schäfer

    Wenn man den Studien glauben darf – ich bin Schädlingsbekämpferin und glaube es nicht.

  75. Moderation

    Auch Schädlingsbekämpfer sehen kritisch, wie das organisiert werden soll.

  76. Ellen Schäfer

    Das Personal ist begrenzt und muss zunächst geschult werden. Es stellt sich auch die Kostenfrage: Schädlingsbekämpfer oder zusätzliche Arbeitskraft?

  77. Moderation

    Hier ist noch eine Frage.

  78. Publikum

    Wir sind in Europa und sprechen über Harmonisierung.

  79. Publikum

    Bei diesem Thema gibt es Unterschiede; ich glaube, in Italien ist noch manches zulässig, was bei uns schon vor zehn Jahren verboten war.

  80. Publikum

    Wir sollten auf gleiche Bedingungen achten.

  81. Ellen Schäfer

    Bei einer IFS-Zertifizierung prüft der Auditor die Sachkunde und ob der Köder in Deutschland zugelassen ist. Beim Kauf im Internet bekommt man mitunter andere Mittel, aber man darf nur verwenden, was in Deutschland zugelassen ist. Ein beispielsweise in Lettland zugelassenes Rodentizid kann im Zuge gegenseitiger Anerkennung hier ebenfalls zugelassen werden, aber

  82. Ellen Schäfer

    dabei gelten die Zulassungsauflagen von Lettland.

  83. Ellen Schäfer

    Es kann sein, dass ein Mittel noch zwei Jahre länger verwendet werden darf.

  84. Ellen Schäfer

    Bei den hier besprochenen Ködern ist es anders.

  85. Publikum

    Ein Mitarbeiter hat vor zwei Jahren die Sachkunde zum Töten von Wirbeltieren erworben. Kann er jemand anderen ohne Sachkunde mit der Kontrolle der Fallen beauftragen?

  86. Ellen Schäfer

    Wenn er danebensteht.

  87. Publikum

    Alles klar.

  88. Ellen Schäfer

    Er darf Hilfe haben, aber nicht weggehen.

  89. Ellen Schäfer

    Es handelt sich hier um Zulassungs- und Anwendungsbestimmungen. Die BAuA und das Umweltbundesamt geben diese heraus; auch die Risikobewertung ist beteiligt. Die Vorgaben müssen eingehalten werden; Verstöße können ordnungswidrig sein.

Ende des aufgezeichneten Texts bei 30:48.

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