Getreideversorgung bis zur neuen Ernte absichern

In der Fragerunde zu seinem Vortrag in Volkach warnte Maximilian Bergmair von BAT-Agrar vor Versorgungsrisiken im Frühjahr. Der Getreidehändler sieht vor allem den Zeitraum April bis Juli 2027 als kritisch an.

Bergmair, der bei dem Agrarhandelsunternehmen den Getreidehandel Mitteldeutschland leitet, unterschied zwischen internationaler Preisbildung und regionaler Versorgung. Wie sich die Exporte aus Russland und der Ukraine entwickeln, sei schwer abzuschätzen. Er empfahl, Preisrisiken gering zu halten und Verkäufe entsprechend abzusichern.

Auch die Verkaufsbereitschaft der Landwirtschaft und die Qualitätsaufschläge für Weizen kamen zur Sprache. Nach Bergmairs Einschätzung haben die Landwirte im Vergleich zu den vergangenen drei Jahren bereits mehr Getreide vermarktet. Mühlen sollten deshalb den Anschluss an die nächste Ernte im Blick behalten. Dass die Qualitäten der kommenden Ernte denen der aktuellen entsprechen, sei keineswegs sicher.

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